In unserer Woche der Demokratie stand für alle Klassen ein wichtiges Thema im Mittelpunkt: Wie können wir Gemeinschaft mitgestalten? Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen, einander zuzuhören und gemeinsam Entscheidungen zu treffen?
Im Laufe der Woche beschäftigten sich alle Jahrgangsstufen verstärkt mit demokratischen Inhalten – natürlich jeweils altersgerecht und auf ganz unterschiedliche Weise. Dafür standen den Klassen unter anderem verschiedene Bilder- und Sachbücher rund um Demokratie, Gemeinschaft und Mitbestimmung zur Verfügung.
Ein schönes Beispiel dafür, dass die Ideen unserer Schülerinnen und Schüler tatsächlich etwas bewegen können, zeigte sich am Wandertag: Dort wurde ein Wunsch aus der letztjährigen Kinderkonferenz aufgegriffen und umgesetzt. Die ersten und dritten Klassen verbrachten als Patenklassen gemeinsame Zeit miteinander. So konnten sich die Kinder besser kennenlernen, füreinander Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft ganz praktisch erleben.
In den zweiten Klassen lag ein besonderer Schwerpunkt auf dem vernetzten Denken. Beim Besuch des Freilichtmuseums Illerbeuren konnten die Kinder entdecken, wie Menschen früher zusammenlebten und wie sehr eine Gemeinschaft davon abhängt, dass unterschiedliche Aufgaben übernommen werden und alle ihren Beitrag leisten. Dabei entstanden viele Anknüpfungspunkte zu demokratischem Zusammenleben: andere Perspektiven wahrnehmen, Zusammenhänge erkennen und darüber nachdenken, wie Gemeinschaft gestaltet werden kann.
Bei den dritten Klassen drehte sich auch im Lesen vieles um das Thema Demokratie. Mit den FILBY-Lesetexten setzten sich die Kinder mit demokratischen Inhalten auseinander und verbanden so Leseförderung mit politischer und gesellschaftlicher Bildung.
Die vierten Klassen beschäftigten sich unter anderem durch verschiedene teambildende Maßnahmen mit dem Miteinander. Kooperation, gegenseitiges Vertrauen, Kommunikation und das gemeinsame Finden von Lösungen standen dabei im Mittelpunkt – Fähigkeiten, die nicht nur für eine gute Klassengemeinschaft, sondern auch für demokratisches Handeln wichtig sind.
Zum Abschluss der Woche wurde Demokratie schließlich ganz konkret: Beim „kleinen Wahltag“ fanden die Klassensprecherwahlen statt. Die Kinder konnten dabei erleben, was eine Wahl ausmacht und wie sie mit ihrer Stimme Verantwortung für ihre Klassengemeinschaft übernehmen können.
Doch damit ist unsere Demokratie-Woche noch nicht ganz vorbei: In der kommenden Woche folgt der „große Wahltag“! Dann wählen die Schülerinnen und Schüler ihre neuen Schülersprecherinnen und Schülersprecher.
So wurde in dieser Woche deutlich: Demokratie findet nicht nur im Unterricht statt. Sie beginnt dort, wo wir einander zuhören, Verantwortung übernehmen, unsere Meinung einbringen, andere Meinungen respektieren und unsere Gemeinschaft gemeinsam gestalten.